Kurzantwort
Pruefen Sie nicht nur einzelne auffaellige Bilder, sondern die sichtbare Website. Starten Sie mit wichtigen Seiten, erfassen Sie die Bilder, suchen Sie Lizenznachweise und priorisieren Sie Dateien mit Stockfoto- oder Abmahnrisiko. Genau dabei hilft BildAmpel als automatisierter erster Check.
Schritt 1: Live-Website inventarisieren
Die CMS-Mediathek reicht nicht. Entscheidend ist, was oeffentlich ausgeliefert wird: Startseite, Leistungsseiten, Blogbeitraege, Galerien, Produktseiten, PDF-Verlinkungen, CSS-Hintergruende und alte Landingpages.
Schritt 2: Herkunft klaeren
- Stockfoto-Kaufbeleg oder Downloadhistorie suchen.
- Agentur- oder Freelancer-Unterlagen pruefen.
- Klaeren, ob Bilder vom Kunden geliefert wurden.
- Bei freien Plattformen Lizenzbedingungen und ggf. Namensnennung sichern.
- Unbekannte Herkunft als offenen Punkt markieren.
Schritt 3: Risikosignale priorisieren
Ein Stockfoto-Treffer ist kein Beweis fuer eine fehlende Lizenz. Er bedeutet aber: Hier sollte der Nachweis zuerst gesucht werden. Bei unklarer Herkunft ist Ersetzen oft schneller und sicherer als jahrelange Agenturhistorie zu rekonstruieren.
Schritt 4: Ergebnis dokumentieren
Legen Sie Lizenzbelege, Screenshots, Rechnungen und interne Entscheidungen in einem gemeinsamen Ordner ab. Der BildAmpel-Bericht kann als Arbeitsliste dienen.
Grenzen
BildAmpel ist keine Rechtsberatung. Der Bericht zeigt Risikohinweise, aber keine rechtsverbindliche Bewertung. Bei Abmahnungen, Fristen oder Forderungen sollte ein Fachanwalt fuer Urheberrecht einbezogen werden.
Verwandte Seiten
Fuer eine kompakte Liste nutzen Sie die Bildrechte-Checkliste. Wenn bereits ein Schreiben vorliegt, lesen Sie Abmahnung wegen Bild: Was zuerst pruefen?.