Kurz gesagt
BildAmpel ist ein automatisierter erster Bildrechte-Check. Der Dienst trifft keine rechtsverbindliche Aussage, sondern zeigt Risikohinweise: Stockfoto-Treffer, unklare Herkunft, externe Quellen, Metadaten und Bilder, die auf vielen anderen Websites auftauchen.
1. URL eingeben
Sie geben die URL einer Website an, für die Sie verantwortlich sind oder für die Sie eine ausdrückliche Berechtigung haben. Ein Benutzerkonto ist nicht erforderlich.
2. Website crawlen
Der kostenlose Scan prüft eine Stichprobe von bis zu 100 Bildern auf bis zu 60 öffentlich erreichbaren Seiten und zählt alle Bilder der Website. Der Bericht prüft danach alle Bilder – der Preis (ab 29 €) richtet sich nach ihrer Anzahl. Dazu gehören sichtbare Bilder, Hintergrundbilder, Galerien und typische lazy-loaded Website-Assets.
3. Risikosignale auswerten
- Reverse-Image-Signale: Wo erscheint dasselbe oder ein ähnliches Bild im Web?
- Stockfoto-Signale: Hinweise auf Plattformen wie Shutterstock, Getty Images, Adobe Stock oder iStock.
- Design-Plattform-Signale: Hinweise auf Canva, Freepik, Envato oder ähnliche Quellen.
- Metadaten und URL-Muster: Copyright-Felder, Software-Spuren, externe CDNs und typische Stockfoto-Dateinamen.
4. Risikoampel pro Bild
Jedes Bild wird als HOCH, MITTEL, GERING oder UNBEKANNT eingestuft. Die Ampel soll priorisieren: Welche Bilder sollten sofort geprüft oder ersetzt werden, und bei welchen reicht es, vorhandene Nachweise sauber aufzubewahren?
5. Kostenloses Ergebnis, optionaler PDF-Bericht
Die Risiko-Uebersicht ist kostenlos. Wenn Sie die Details zu jedem Bild brauchen, können Sie den vollständigen PDF-Bericht einmalig freischalten – ab 29 EUR, je nach Anzahl der Bilder Ihrer Website. Den genauen Preis sehen Sie nach dem kostenlosen Scan.
Was BildAmpel nicht leisten kann
BildAmpel kann nicht in Ihre Stockfoto-Accounts, Agenturordner oder alten Rechnungen schauen. Ein markiertes Bild kann korrekt lizenziert sein, wenn Sie den Nachweis haben. Ein unauffälliger Scan ist keine Garantie. Für Rechtsfragen sollten Sie einen Fachanwalt für Urheberrecht einbeziehen.
Nächster Schritt
Wenn Sie den Ablauf als Arbeitsprozess nutzen möchten, lesen Sie den Ratgeber zum Prüfen von Bildrechten auf Websites. Den Aufbau des PDFs sehen Sie im Beispielbericht.