Wichtiger Hinweis
Diese Seite ist eine praktische Checkliste zur Bestandsaufnahme, keine Rechtsberatung. Bei Forderungen, Fristen oder Unterlassungserklärungen sollten Sie einen Fachanwalt für Urheberrecht einbeziehen.
1. Schreiben und Fundstelle sichern
- Schreiben, Anlagen, Aktenzeichen und Fristen notieren.
- URL der betroffenen Seite sichern.
- Screenshot der Seite und des Bildes erstellen.
- Datum und technischen Stand der Website dokumentieren.
2. Herkunft des Bildes klären
Prüfen Sie, ob das Bild von einer Agentur, einem Freelancer, einem Mitarbeiter, einem Stockfoto-Portal, einer kostenlosen Plattform oder aus einem Theme stammt. Fragen Sie nicht nur allgemein nach, sondern nach dem konkreten Nachweis für dieses Bild und diese Nutzung.
3. Lizenznachweise suchen
- Rechnung oder Downloadbeleg.
- Stockfoto-Account und Downloadhistorie.
- Agenturvertrag oder Handover-Dokumentation.
- Fotografenvertrag oder Freigabe.
- Screenshot von Lizenzbedingungen bei freien Plattformen.
4. Weitere Vorkommen prüfen
Ein einzelnes Schreiben kann auf ein einzelnes Bild hinweisen. Für Ihre interne Risikobewertung ist aber wichtig, ob dasselbe oder ähnliche Bilder auch in Blogposts, Landingpages, PDFs, Bannern oder alten Seitentemplates vorkommen.
5. Siteweiten Check nutzen
BildAmpel kann eine Arbeitsliste erstellen, die weitere Bilder mit Risikosignalen zeigt. Das hilft bei der Vorbereitung eines Gesprächs mit Agentur, Website-Team oder Anwalt. Den Aufbau sehen Sie im Beispielbericht.
Offizielle Grundlage
Allgemeine Informationen zur Abmahnung stehen in § 97a UrhG. Daraus folgt aber keine konkrete Antwort für Ihren Einzelfall.