So prüfen Sie, ob ein Bild urheberrechtlich geschützt ist
- Gehen Sie davon aus, dass jedes Foto geschützt ist – der Schutz entsteht automatisch.
- Rückwärtssuche durchführen (der Check oben erledigt das): Wo taucht das Bild noch auf?
- Treffer bei Shutterstock, Getty Images, iStock, Adobe Stock & Co.: Sie brauchen eine Lizenz dieser Plattform oder des Fotografen.
- Metadaten prüfen: Ein Copyright- oder Urheber-Feld nennt den Rechteinhaber.
- Auf Wasserzeichen, Bildnachweise und die Lizenzseite der Quelle achten.
- Für jedes veröffentlichte Bild den Lizenznachweis aufbewahren (Rechnung, Download-Historie, Lizenztext).
Was das Ergebnis bedeutet
- Hohes Risiko: Treffer auf einer kommerziellen Stock-Plattform oder Rechtevermerk in den Metadaten. Nur mit dokumentierter Lizenz verwenden.
- Mittleres Risiko: Das Bild erscheint auf anderen Websites oder Design-Plattformen, oder die Herkunft ist unklar. Quelle prüfen.
- Geringes Risiko: Keine externen Treffer oder Risikosignale. Eigenen Herkunftsnachweis trotzdem aufbewahren.
- Unbekannt: Zu wenig Informationen im Web für eine Einordnung.
Weiterführend
Wie Sie die Quelle korrekt nennen, steht im Ratgeber Bildnachweis richtig angeben. Wenn bereits ein Schreiben vorliegt: Abmahnung wegen Bildrechten – was tun? und Post von Copytrack.
Keine Rechtsberatung
Der Check zeigt automatisierte Risikohinweise. Ein Treffer beweist nicht, dass Ihnen eine Lizenz fehlt – und kein Treffer bedeutet nicht, dass ein Bild frei verwendbar ist.